Illustration des PFAS dans l’eau potable en 2026, avec les nouvelles normes européennes et les enjeux de surveillance de la contamination.

Seit dem 12. Januar 2026 schreibt die Europaeische Union erstmals einheitliche Grenzwerte fuer PFAS im Trinkwasser vor. In Frankreich sind nun mehr als 3,4 Millionen Analysen oeffentlich zugaenglich. Dies ist keine Warnung. Es ist ein Update.

Was sind PFAS?

PFAS steht fuer «per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen». Diese synthetischen chemischen Verbindungen werden seit den 1950er Jahren in Tausenden von Alltagsprodukten eingesetzt: Lebensmittelverpackungen, Antihaftbeschichtungen, Feuerloeschschaeume, wasserdichte Textilien.

Was sie von anderen Schadstoffen unterscheidet, ist ihre chemische Stabilitaet. Kohlenstoff-Fluor-Bindungen gehoeren zu den staerksten bekannten. Diese Molekuele bauen sich in der Umwelt nicht natuerlich ab. Sie reichern sich in Boeden, Grundwasser und lebenden Organismen an. Daher ihr Spitzname: «ewige Schadstoffe».

Es gibt mehrere Tausend Varianten. Einige werden seit Jahren ueberwacht, wie PFOA und PFOS. Andere, kuerzere und sehr wasserloesliche wie TFA, sind noch kaum reguliert.

Was sich 2026 aendert

0,10 µg/L
EU-Grenzwert fuer die Summe von 20 gezielten PFAS
3,4 Mio
Online zugaengliche PFAS-Analysen in Frankreich (Sept 2026)
12 Jan 2026
Inkrafttreten der europaeischen Richtlinie

Ein erstes Mal in der Europaeischen Union

Vor 2026 legte jeder Mitgliedstaat seine eigenen Grenzwerte fest, mit erheblichen Unterschieden zwischen den Laendern. Die neue Richtlinie aendert das: Zwei Grenzwerte gelten nun ueberall in der EU.

Parameter Grenzwert Was das bedeutet
Summe von 20 gezielten PFAS 0,10 µg/L Die am staerksten ueberwachten PFAS (darunter PFOA, PFOS)
Gesamtsumme der nachgewiesenen PFAS 0,50 µg/L Alle gemessenen PFAS, unabhaengig von ihrer Art

In Frankreich: Daten sind oeffentlich

Das Ministerium fuer oekologischen Wandel hat im September 2026 seine PFAS-Ueberwachungskarte aktualisiert. Sie umfasst mehr als 3,4 Millionen Analysen aus Kontrollen des Trinkwassers, Oberflaechenwassers und Grundwassers.

Offizielle Daten

PFAS-Ueberwachungskarte in Frankreich

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In der Schweiz: eine laufende Konsultation

Die Schweiz folgt der gleichen Entwicklung. Eine Bundesanhoerung zur Aktualisierung der PFAS-Grenzwerte im Trinkwasser ist im Herbst 2026 im Gange, geleitet vom BAFU. Die neuen Schweizer Normen werden sich schrittweise am europaeischen Rahmen orientieren.

Filtration gegen PFAS: Was wir wirklich wissen

Nicht alle Filtrationstechnologien verhalten sich bei PFAS gleich. Dies ist ein Punkt, der in der Marketingkommunikation oft schlecht erklaert wird.

Derzeit keine universelle Loesung

Keine handelsuebliche Technologie kann heute alle PFAS beseitigen. Sehr kurzkettige PFAS wie TFA sind besonders schwer zu erfassen, selbst mit den besten verfuegbaren Technologien. Das ist eine Tatsache, die wir lieber erklaeren als umgehen.

Aktivkohle unter Druck, eingesetzt in den Coldstream FTO+ Kartuschen, zeigt messbare Ergebnisse bei bestimmten PFAS, insbesondere PFOA und PFOS. Verfuegbare Daten zeigen eine signifikante Reduzierung dieser beiden Substanzen unter Testbedingungen. Bei sehr kurzkettigen PFAS sind die Ergebnisse begrenzter.

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Unsere Position: Wir geben Ihnen echte Daten, keine Versprechen. Was unsere Filter gut machen, was sie weniger gut machen, und warum.

Das Wichtigste im Ueberblick

  • PFAS sind seit Januar 2026 in der gesamten EU harmonisiert reguliert.
  • In Frankreich sind Ueberwachungsdaten oeffentlich und nach Gemeinde einsehbar.
  • Die Schweiz gleicht ihre Vorschriften schrittweise dem europaeischen Rahmen an.
  • Aktivkohle-Filtration reduziert bestimmte PFAS (PFOA, PFOS) gemaess verfuegbaren Tests signifikant. Sie deckt nicht alle bekannten PFAS ab.
  • Keine Loesung deckt heute das gesamte PFAS-Spektrum ab. Das ist eine Realitaet des aktuellen Forschungsstands.

Quellen: Europaeische Kommission - Richtlinie (EU) 2020/2184 - Ministerium fuer oekologischen Wandel (PFAS-Karte, Sept 2026) - BAFU (Bundesanhoerung, Herbst 2026)

AnalyseEauEau du robinetEau potableFiltrationPfasQualité de l'eauSanté
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